Wie füllt man die Tabelle der Schnittgrößen im RCS-Modul aus?
Es gibt zwei mögliche Fälle für die Eingabe von Schnittgrößen. Beginnen wir mit dem einfacheren Fall – dem bewehrten Querschnitt – und erklären danach die Vorgehensweise für den gestuften und vorgespannten Querschnitt.
Bewehrter Querschnitt
Die Eingabe für bewehrte Querschnitte ist leicht verständlich. Füllen Sie einfach die Bemessungswerte der Schnittgrößen (Teilsicherheitsbeiwerte sind enthalten) im entsprechenden Abschnitt und Extrem aus.
Komplexe Projekte erfordern viele Querschnitte und Extreme. Für solch große Datenmengen ist es sinnvoll, die Tabelleneingabe im Abschnittsmenü zu verwenden. Beginnen Sie mit der Erstellung der gewünschten Anzahl von Extremen, starten Sie dann den Tabelleneditor, und ein Dialog wie im folgenden Bild erscheint. GZT- und GZG-Werte der Schnittgrößen können an einer Stelle eingegeben werden.
Gestufte oder vorgespannte Querschnitte
Für eine korrekte Eingabe müssen wir auf der Registerkarte Bauzustände beginnen. Die erste Tabelle dient zur Eingabe der Inkremente der Einwirkungen (Schnittgrößen) aus charakteristischen Werten der ständigen Lasten; diese werden für den sogenannten Ausgangszustand des Querschnitts für GZT-, GZG- und Spanngliedverlustberechnungen verwendet.
Lesen Sie einen detaillierten Artikel, der alle Methoden und Optionen zum Ausfüllen der Bauzustände beschreibt, einschließlich einer ausführlicheren Beschreibung des Ausgangszustands.
Anschließend wechseln wir zur Registerkarte Schnittgrößen und übertragen die Schnittgrößen aus dem vorherigen Schritt in den Ausgangszustand, indem wir auf das Symbol Alle klicken.
Dieser Schritt überträgt alle ständigen und Vorspannungseinwirkungen und multipliziert sie automatisch mit dem entsprechenden Gamma-Teilsicherheitsbeiwert, um die Bemessungswerte zu erhalten.
Das Einzige, was noch verbleibt, ist die Eingabe der veränderlichen Lasten bereits als Bemessungswerte, und damit ist die Eingabe abgeschlossen.