Wie die Koeffizienten r<sub>inf</sub> und r<sub>sup</sub> bei GZG-Nachweisen berücksichtigt werden
GZG-Nachweise in IDEA StatiCa berücksichtigen automatisch den Einfluss der Koeffizienten rinf und rsup, die in EN 1992-1-1; 5.10.9 (1) für Vorspannungseffekte definiert sind. Daher ist es nicht erforderlich, diese Effekte in den Kombinationsbeiwerten in der Beam-Anwendung oder in der für den Import verwendeten Drittanbieter-Software zu berücksichtigen.
In der folgenden Abbildung sind die Ergebnisse in der RCS-Anwendung zu sehen, in der die Supremum- und Infimum-Effekte gekennzeichnet sind.
Was passiert also, wenn wir die Koeffizienten in Kombinationen verwenden? Schauen wir uns das genauer an.
Beam
Der vom Benutzer für den Vorspannungslastfall in der Beam-Anwendung definierte Kombinationsbeiwert wird nur für die dargestellten Schnittgrößenverläufe berücksichtigt. Der Koeffizient hat keinen Einfluss auf die Spannung in den Spanngliedern und die Schnittgrößen, die in den Normnachweis eingehen (wie oben gezeigt).
Mit anderen Worten: Für Normnachweis-Zwecke werden die Vorspannungseffekte durch die Fläche des Spannglieds und seine Anfangsspannung definiert. Der Kombinationsbeiwert für Normnachweise ist stets gleich eins.
BIM - Import
In Kombinationen des Globalmodells sollten die Koeffizienten der Lastfälle mit Vorspannung gleich 1,0 sein. Die Koeffizienten rsup und rinf werden wie oben beschrieben angewendet.
Wie kann der Wert der Koeffizienten beeinflusst werden?
Die Koeffizienten sind durch die Norm definiert. Sie können den Wert beeinflussen, indem Sie den Nationalen Anhang ändern oder den Wert in den Norm- und Berechnungseinstellungen in der RCS-Anwendung anpassen.
- Lesen Sie mehr über Normeinstellungen in Norm- und Berechnungseinstellungen in RCS