Betonstütze – Brandschutznachweis (EN)
1 Neues Projekt
Öffnen Sie IDEA StatiCa und wählen Sie die Member -Anwendung.
Erstellen Sie ein neues Projekt (1), geben Sie dessen Namen ein und wählen Sie einen Ordner, in dem es gespeichert wird. Wählen Sie dann den Projekttyp Beton (2), aktivieren Sie den Brandschutzentwurf (3) und den Typ der Topologie (4). Definieren Sie die Höhe der Stütze mit 8 m (5). Klicken Sie auf den Pfeil (6), um den Querschnitt festzulegen. Wählen Sie den rechteckigen Querschnitt (7). Ändern Sie die Abmessungen (8) und klicken Sie auf die Schaltfläche OK (9). Klicken Sie abschließend auf Projekt erstellen (10).
2 Entwurf
Die Stütze wird nun mit den zugehörigen Bauteilen erstellt. Löschen Sie alle zugehörigen Bauteile.
Legen Sie die Randbedingungen gemäß der beigefügten Abbildung fest. Sie haben damit die Randbedingungen erstellt, die eine gelenkig gelagerte Stütze darstellen.
Der nächste Schritt ist die Definition der Bewehrungsanordnung. Wählen Sie das analysierte Bauteil AM1 (1) und klicken Sie auf die Schaltfläche Bewehrungskorb (2). Geben Sie dann die Bewehrung (3) mithilfe der Vorlage ein. Die Werte sind gesetzt, überprüfen Sie diese (4) und bestätigen Sie mit OK (5,6).
Die Brandbeanspruchungsdaten dienen zur Eingabe der Anfangsbedingungen für die Wärmeanalyse. Beginnen Sie mit einem Rechtsklick auf Brandbeanspruchung-->Brandbeanspruchung hinzufügen.
Klicken Sie in den Eigenschaften der Brandbeanspruchung auf die Schaltfläche Cursor. Damit können Sie die Auswahl starten. Wählen Sie die gesamte Stütze aus und vergessen Sie nicht, die Auswahl zu bestätigen.
Die roten Linien um das Rechteck kennzeichnen die dem Brand ausgesetzten Kanten. Es wird davon ausgegangen, dass alle Kanten der Brandlast ausgesetzt sind. Lassen Sie alle Häkchen gesetzt.
Die für den Brandschutzentwurf verwendete Last kann gemäß EN 1992-1 mit 70 % des GZT angesetzt werden. Die Punkt- und Linienlast stellen die Bemessungslast für den Brandfall dar.
3 Nachweis
Das Modell ist fertig. Sie können die Tabellen zur Materialabminderung überprüfen, indem Sie Brandschutznachweis--> Materialabminderung-->Beton oder Bewehrung auswählen.
Lassen Sie die Tabellen unverändert, klicken Sie auf OK und speichern Sie die Einstellungen.
Wechseln Sie zur Registerkarte Nachweis-->GMNA-->Berechnen. Dieser Vorgang startet die MNA – Materiell nichtlineare Analyse.
Sobald die Berechnung abgeschlossen ist, können Sie die Ergebnisse überprüfen. Klicken Sie dazu auf Detailliert und Temperatur. Anschließend müssen Sie den maßgebenden Schnitt auswählen. Sie können auch die Schnittgrößen überprüfen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Schnittgrößen.
Sie können auch die Spannung im Beton oder in der Bewehrung überprüfen.
Starten Sie die LBA – Lineare Beulanalyse.
Wenn die Berechnung abgeschlossen ist, legen Sie die Imperfektionsamplitude fest. Der Wert der Amplitude wird gemäß EN 1992-1-1 Abschnitt 5.2 (9) berechnet.
\[{{e}_{i}}={{l}_{0}}/400=8000/400=20mm\]
Lesen Sie den folgenden Artikel, um zu erfahren, wie diese einschließlich der zusätzlichen Amplitude infolge Kriechen festgelegt wird.
Die Amplitude einschließlich des Kriecheffekts beträgt 26 mm.
Starten Sie die GMNIA – Geometrisch und materiell nichtlineare Analyse mit Imperfektionen.
Das war der letzte Analysetyp. Sie können die Ergebnisse ebenso wie bei der MNA überprüfen. Aufgrund des Effekts zweiter Ordnung sind erhöhte Biegemomente und Verformungen erkennbar.
Sie können die Spannungen im Beton und in der Bewehrung überprüfen und vergleichen. Vergessen Sie nicht, auf Detailliert zu klicken und den maßgebenden Querschnitt auszuwählen.
3 Bericht
Wechseln Sie zur Registerkarte Bericht. Hier kann der Bericht gedruckt werden.