Verankerung
Teilcode: LRFD
Verbindungstyp: Verankerung
Einheitensystem: Metrisch
Bemessen nach: ACI 318-14
Untersucht: Anker unter Zug- und Querkraftbeanspruchung in Randnähe
Plattenwerkstoff: A709, Gr. 50
Schrauben: M12 A325M
Betongüte: 4000 psi
Geometrie
Die Ankeranordnung und der T-Querschnitt aus Fußplatte und Stütze sind unrealistisch, dienen jedoch der Überprüfung der meisten Funktionen bei der Ankerbemessung. Der Versatz des Betonblocks gegenüber der Fußplatte beträgt 200 mm nach oben und nach links, 300 mm nach rechts und 0 mm nach unten. Die Höhe des Betonblocks beträgt 600 mm. Der linke und der rechte Anker befinden sich 50 mm bzw. 100 mm vom Stützenmittelpunkt entfernt. Dies dient dazu, eine Exzentrizität der Zug- und Querkraft zu erzielen. Alle Platten sind so bemessen, dass sie im elastischen Zustand verbleiben.
Einwirkende Last
Die Stütze wird durch eine Zugkraft von 10 kN sowie Querkräfte in y- und z-Richtung von –5 kN bzw. 2 kN beansprucht. Sowohl die Zug- als auch die Querkräfte wirken mit einer Exzentrizität infolge der Ankerposition.
Vorgehensweise
Die Anker werden gemäß ACI 318-14 – Kapitel 17 bemessen. Für die Bemessung wird gerissener unbewehrter Beton angenommen. Alle Lasten werden als statisch betrachtet. Die Anker sind M12 A325M, einbetonierte Kopfbolzen mit kreisförmigen Unterlegplatten mit einem Durchmesser von 24 mm. Querkräfte werden über die Anker übertragen. Die Tragfähigkeit der Platten und Schweißnähte ist ausreichend und wird hier nicht nachgewiesen.
Hinweis: Die Umrechnung von imperialen Einheiten in metrische Einheiten für nicht-homogene Formeln ist in Anhang B von ACI 318-14 beschrieben. Die Formeln liefern ähnliche, aber nicht exakt gleiche Ergebnisse. Um unterschiedliche Ausnutzungen für imperiale und metrische Einheiten zu vermeiden, werden imperiale Einheiten bevorzugt und die Koeffizienten in nicht-homogenen Formeln für metrische Einheiten geringfügig angepasst, z. B. wird in Gleichung 17.4.4.1 anstelle des Koeffizienten 13 der genauere Koeffizient 13,2855 verwendet.
Handrechnung
Der Normnachweis der Anker erfolgt gemäß ACI 318-14 – Kapitel 17. Die Stahlzugfestigkeit und Stahlquerkrafttragfähigkeit sowie die Ausziehfestigkeit werden für einzelne Anker nachgewiesen; die Betonausbruchfestigkeit unter Zug- und Querkraft, die seitliche Betonausbruchfestigkeit sowie die Betonrückseitenausbruchfestigkeit werden für Ankergruppen nachgewiesen. Es wird angenommen, dass der Beton unbewehrt und gerissen ist.
Kraftverteilung
Die Zugkraft wird über 2 Anker übertragen, wobei einer 50 mm und der andere 100 mm vom Kraftangriffspunkt entfernt ist. Es wird angenommen, dass der nähere Anker 2/3 der Zugkraft und der entferntere 1/3 überträgt, d. h. der nähere Anker wird durch die Zugkraft Nf1 = 6,67 kN und der entferntere durch Nf2 = 3,33 kN beansprucht. Die Kraftexzentrizität der Ankergruppe beträgt 25 mm.
Die Querkraft in Richtung zur nächsten Kante wird über 2 Anker übertragen, wobei einer 50 mm und der andere 100 mm vom Kraftangriffspunkt entfernt ist. Es wird angenommen, dass der nähere Anker 2/3 der Querkraft und der entferntere 1/3 überträgt, d. h. der nähere Anker wird durch die Querkraft Vfx1 = 3,33 kN und der entferntere durch Vfx2 = 1,67 kN beansprucht. Die Kraftexzentrizität der Ankergruppe beträgt 25 mm. Die Querkraft parallel zur nächsten Kante von 2 kN wird gleichmäßig auf beide Anker verteilt. Die vektoriellen Summen der Querkräfte betragen Vf1 = 3,48 kN, Vf2 = 1,94 kN und für die Ankergruppe Vf = 5,39 kN.
Stahlzugtragfähigkeit des Ankers
Die Stahlzugtragfähigkeit des Ankers wird gemäß ACI 318-14 – 17.4.1 bestimmt als
ϕNsa = ϕ Ase,Nfuta = 0,7 ⋅ 84 ⋅ 827,4 = 48,7 kN ≥ Nf1 = 6,67 kN
wobei:
- ϕ = 0,7 – Abminderungsbeiwert für Anker unter Zugbeanspruchung gemäß ACI 318-14 – 17.3.3
- Ase,N = 84 mm2 – Spannungsquerschnitt
- futa = 827,4 MPa – charakteristische Zugfestigkeit des Ankerstahls; darf nicht größer sein als 1,9 fya und 120 ksi
Ausnutzung: Nf1 / ϕNsa = 6,67 / 48,7 = 13,7 %
Betonausbruchfestigkeit unter Zugbeanspruchung
Die Betonausbruchfestigkeit wird nach dem Concrete Capacity Design (CCD) gemäß ACI 318-14 – Kapitel 17.4.2 bemessen. Die Anker werden als Gruppe behandelt, da sie nahe beieinander liegen; der Abstand s = 150 mm ≤ 3 ⋅ hef = 3 ⋅ 100 = 300 mm.
\[ \phi N_{cbg} = \phi \frac{A_{Nc}}{A_{Nco}} \psi_{ec,N} \psi_{ed,N} \psi_{c,N} \psi_{cp,N} N_b \]
wobei:
- ϕ = 0,7 – Abminderungsbeiwert für Anker unter Zugbeanspruchung gemäß ACI 318-14 – 17.3.3
- ANc = (50 + 150 + 12) ⋅ (150 + 12 + 150 + 12 + 150) = 100 488 mm2 – tatsächliche Betonausbruchkegelfläche für eine Ankergruppe, die einen gemeinsamen Betonkegel bildet. Gemäß Abschnitt 17.4.2.8 wird die projizierte Fläche der Bruchfläche durch Projektion der Bruchfläche vom wirksamen Umfang der Unterlegplatte nach außen bestimmt.
- ANco = 9 hef2 = 9 ⋅ 1002 = 90 000 mm2 – Betonausbruchkegelfläche für einen einzelnen Anker ohne Randeinfluss
- \( \psi_{ec,N} = \frac{1}{1+\frac{2 e'_N}{3 h_{ef}}} = \frac{1}{1+\frac{2 \cdot 25}{3 \cdot 100}}=0.857 \) – Beiwert für exzentrisch auf Zug beanspruchte Ankergruppen
- \( \psi_{ed,N} = \min \left ( 0.7 + \frac{0.3 c_{a,min}}{1.5 h_{ef}}, 1 \right ) = \min \left ( 0.7 + \frac{0.3 \cdot 50}{1.5 \cdot 100}, 1 \right ) = 0.8 \) – Beiwert für den Randabstand
- ca,min = 50 mm – kleinster Abstand vom Anker zur Kante
- Ψc,N = 1 – Beiwert für die Betonbedingungen
- Ψcp,N = 1 für einbetonierten Anker
- \( N_b = k_c \lambda_a \sqrt{f'_c} h_{ef}^{1.5} = 10 \cdot 1 \cdot \sqrt{27.6} \cdot 100^{1.5} = 52.7 \,\textrm{kN} \)– Grundwert der Betonausbruchfestigkeit eines einzelnen Ankers unter Zugbeanspruchung in gerissenem Beton; hef ≤ 280 mm (11 in)
- kc = 10 für einbetonierte Anker und metrische Einheiten
- hef = 100 mm – Einbindetiefe; gemäß Abschnitt 17.4.2.3 in ACI 318-14 wird die wirksame Einbindetiefe hef reduziert auf \( h_{ef} = \max \left ( \frac{c_{a,max}}{1.5}, \frac{s}{3} \right ) \)
- wenn Anker weniger als 1,5 hef von drei oder mehr Kanten entfernt sind
- s = 150 mm – Abstand zwischen den Ankern
- ca,max = 350 mm – maximaler Abstand von einem Anker zu einer der drei nahen Kanten
- λa = 1 – Beiwert für Leichtbeton
- f'c = 27,6 MPa – Betondruckfestigkeit
\[ \phi N_{cbg} = 0.7 \cdot \frac{100488}{90000} \cdot 0.857 \cdot 0.8 \cdot 1 \cdot 1 \cdot 52.7 = 28.3 \,\textrm{kN} \ge N_f = 10\,\textrm{kN} \]
Ausnutzung: Nf / ϕNcbg = 10 / 28,3 = 35,4 %
Ausziehfestigkeit unter Zugbeanspruchung
Die Betonausziehfestigkeit eines Ankers ist in ACI 318-14 – 17.4.3 definiert als
ϕNpn = ϕΨc,PNp = 0,7 ⋅ 1 ⋅ 74,9 = 52,4 kN ≥ Nf1 = 6,67 kN
wobei:
- ϕ = 0,7 – Abminderungsbeiwert für Anker unter Zugbeanspruchung gemäß ACI 318-14 – 17.3.3
- Ψc,P = 1 – Beiwert für die Betonbedingungen; Ψc,P = 1,0 für gerissenen Beton
- NP = 8 Abrgf'c = 8 ⋅ 339,3 ⋅ 27,6 = 74,9 kN – für Kopfbolzenanker – Abschnitt 17.4.3.4
- Abrg = π ⋅ (dwp2 – da2) / 4 = π ⋅ (242 – 122) / 4 = 339,3 mm2– Auflagerfläche des Ankerkopfes
- f'c = 27,6 MPa – Betondruckfestigkeit
Ausnutzung: Nf1 / ϕNpn = 6,67 / 52,4 = 12,7 %
Seitliche Betonausbruchfestigkeit
Die seitliche Betonausbruchfestigkeit eines Kopfbolzenankers unter Zugbeanspruchung ist in ACI 318-14 – 17.4.4 definiert als
\[ \phi N_{sb} = \phi 13 c_{a1} \sqrt{A_{brg}} \sqrt{f'_c} \]
Die seitliche Betonausbruchfestigkeit wird gemäß Abschnitt 17.4.4.2 mit einem Abminderungsbeiwert für mehrere Kopfbolzenanker in Randnähe und geringem gegenseitigem Abstand multipliziert:
\[ 1+\frac{s}{6 c_{a1}} = 1+\frac{150}{6 \cdot 50} = 1.5 \le 2 \]
wobei:
- ϕ = 0,7 – Abminderungsbeiwert für Anker unter Zugbeanspruchung gemäß ACI 318-14 – 17.3.3
- ca1 = 50 mm – kürzerer Abstand von der Ankermittelachse zur Kante
- ca2 = 350 mm – längerer Abstand, senkrecht zu ca1, von der Ankermittelachse zur Kante
- Abrg = 339,3 mm2 – Auflagerfläche des Ankerkopfes
- f'c = 27,6 MPa – Betondruckfestigkeit
- hef = 100 mm – Einbindetiefe
- s = 150 mm – Abstand zwischen den Ankern
\[ \phi N_{sbg} = 1.5 \cdot \phi 13 c_{a1} \sqrt{A_{brg}} \sqrt{f'_c} = 1.5 \cdot 0.7 \cdot 13 \cdot 50 \cdot \sqrt{339.3} \cdot \sqrt{27.6} = 67.4\,\textrm{kN} \ge N_{f} = 10\,\textrm{kN} \]
Ausnutzung: Nf / ϕNcbg = 10 / 67,4 = 26,7 %
Stahlquerkrafttragfähigkeit
Die Stahlquerkrafttragfähigkeit wird gemäß ACI 318-14 – 17.5.1 bestimmt als
ϕVsa = ϕ 0,6 Ase,Vfuta = 0,65 ⋅ 0,6 ⋅ 84 ⋅ 827,4 = 27,1 kN ≥ Vf1 = 3,48 kN
wobei:
- ϕ = 0,65 – Abminderungsbeiwert für Anker unter Zugbeanspruchung gemäß ACI 318-14 – 17.3.3
- Ase,V = 84 mm2 – Spannungsquerschnitt
- futa = 827,4 MPa – charakteristische Zugfestigkeit des Ankerstahls; darf nicht größer sein als 1,9 fya und 120 ksi
Ausnutzung: Vf1 / ϕVsa = 3,48 / 27,1 = 12,7 %
Betonausbruchfestigkeit unter Querkraftbeanspruchung
Die Betonausbruchfestigkeit einer Ankergruppe unter Querkraftbeanspruchung wird gemäß ACI 318-14 – 17.5.2 bemessen.
\[ \phi V_{cbg} = \phi \frac{A_V}{A_{Vo}} \psi_{ec,V} \psi_{ed,V} \psi_{c,V} \psi_{h,V} \psi_{\alpha,V} V_b \]
wobei:
- ϕ = 0,65 – Abminderungsbeiwert für Anker unter Querkraftbeanspruchung gemäß ACI 318-14 – 17.3.3
- Av = (50 ⋅ 1,5) ⋅ (50 ⋅ 1,5 + 150 + 50 ⋅ 1,5) = 22 500 mm2 – projizierte Betonbruchfläche eines Ankers oder einer Ankergruppe
- Avo = 4,5 ca12 = 4,5 ⋅ 502 = 11 250 mm2 – projizierte Betonbruchfläche eines einzelnen Ankers ohne Einfluss von Ecken, Abständen oder Bauteildicke
- \( \psi_{ec,V} = \frac{1}{1+\frac{2 e'_V}{3 c_{a1}}}= \frac{1}{1+\frac{2 \cdot 25}{3 \cdot 50}}=0.75 \) – Beiwert für exzentrisch auf Querkraft beanspruchte Ankergruppen
- \( \psi_{ed,V} = 0.7 + 0.3 \frac{c_{a2}}{1.5 c_{a1}} = 0.7 + 0.3 \frac{350}{1.5 \cdot 50} = 2.1\le 1.0 \) – Beiwert für den Randeinfluss
- Ψc,V = 1 – Beiwert für die Betonbedingungen; Ψc,V = 1,0 für gerissenen Beton
- \( $\psi_{h,V} = \sqrt{\frac{1.5 c_{a1}}{h_a}} = \sqrt{\frac{1.5 \cdot 50}{600}} = 0.354 \ge 1 \)– Beiwert für Anker in einem Betonbauteil, bei dem ha < 1,5 ca1
- \( \psi_{\alpha ,V} = \sqrt{\frac{1}{(\cos \alpha_V )^2 + (0.5 \sin \alpha_V)^2}}=\sqrt{\frac{1}{(\cos 21.8^\circ )^2 + (0.5 \sin 21.8^\circ)^2}} = 1.056 \)– Beiwert für Anker, die unter einem Winkel von 90° − αV zur Betonkante beansprucht werden; in ACI 318-14 – 17.5.2.1 sind nur diskrete Werte angegeben; die Gleichung ist dem FIB Bulletin 58 – Design of anchorages in concrete (2011) entnommen
- ha = 600 mm – Höhe der Bruchfläche auf der Betonseite
\[ V_b = \min \left ( 0.6 \left ( \frac{l_e}{d_a} \right )^{0.2} \lambda_a \sqrt{d_a} \sqrt{f'_c} c_{a1}^{1.5}, 3.7 \lambda_a \sqrt{d_a} \sqrt{f'_c} c_{a1}^{1.5} \right ) \]
\[ V_b = \min \left ( 0.6 \left ( \frac{96}{12} \right )^{0.2} \cdot 1.0 \cdot \sqrt{12} \cdot \sqrt{27.6} \cdot 50^{1.5} = 5.666 \, \textrm{kN}, 3.7 \cdot 1.0 \cdot \sqrt{12} \cdot \sqrt{27.6} \cdot 50^{1.5} = 6.993 \, \textrm{kN} \right ) = 5.666 \, \textrm{kN} \]
- le = hef = 100 mm ≤ 8 da = 8 ⋅ 12 = 96 mm – lastübertragende Länge des Ankers unter Querkraftbeanspruchung
- da = 12 mm – Ankerdurchmesser
- f'c = 27,6 MPa – Betondruckfestigkeit
- ca1 = 50 mm – Randabstand in Lastrichtung; ca2 ≥ 1,5 ca1 und ha ≥ 1,5 ca1
- ca2 = 350 mm – Randabstand senkrecht zur Lastrichtung
\[ \phi V_{cbg} = 0.65 \cdot \frac{22500}{11250} \cdot 0.75 \cdot 1.0 \cdot 1.0 \cdot 1.0 \cdot 1.056 \cdot 5.666 = 5.835 \, \textrm{kN} \ge V_f = 5.39 \, \textrm{kN} \]
Ausnutzung: Vf / ϕVcbg = 5,39 / 5,835 = 92,3 %
Betonrückseitenausbruchfestigkeit unter Querkraftbeanspruchung
Die Betonrückseitenausbruchfestigkeit wird gemäß ACI 318-14 – 17.5.3 bemessen. Es wird angenommen, dass alle Anker auf Zug beansprucht werden und keine Exzentrizität für die Betonausbruchfestigkeit vorliegt.
ϕVcp = ϕkcpNcp = 0,65 ⋅ 2 ⋅ 47,1 = 61,2 kN ≥ Vf = 5,39 kN
wobei:
- ϕ = 0,65 – Abminderungsbeiwert für Anker unter Querkraftbeanspruchung gemäß ACI 318-14 – 17.3.3
- kcp = 2,0 für hef ≥ 50 mm
- Ncp = Ncb = 47,1 kN (Betonausbruchfestigkeit – alle Anker werden als zugbeansprucht angenommen) bei einbetonierten Ankern
Ausnutzung: Vf / ϕVcp = 5,39 / 61,2 = 5,7 %
Interaktion von Zug- und Querkräften
Die Interaktion von Zug- und Querkräften wird gemäß ACI 318-14 – R17.6 nachgewiesen.
\[ \left ( \frac{N_{ua}}{N_n} \right )^{\zeta} + \left ( \frac{V_{ua}}{V_n} \right )^{\zeta} = \left ( 0.354 \right )^{5/3} + \left ( 0.923 \right )^{5/3}= 1.062 \le 1.0 \]
wobei:
- Nua und Vua – Bemessungskräfte, die auf einen Anker wirken
- Nn und Vn – die niedrigsten Bemessungstragfähigkeiten, die aus allen maßgebenden Versagensmoden bestimmt werden
- ς = 5 / 3
Die Tragfähigkeit der Verankerung ist nicht ausreichend, um kombinierte Zug- und Querkräfte zu übertragen.
Normnachweis in IDEA StatiCa Connection
Darüber hinaus werden die Ergebnisse der Schweißnähte und des Betonblocks unter Druckbeanspruchung dargestellt. Die Beanspruchung dieser Komponenten ist vernachlässigbar und damit auch deren Ausnutzung.
Vergleich
Die Kraftverteilung in IDEA StatiCa Connection weicht geringfügig von der Handrechnung ab. Die Stütze und die Fußplatte verformen sich, und die Fußplatte steht in Kontakt mit dem Betonblock. Die Auflagerspannung erhöht die Kräfte in den Ankern. Daher unterscheiden sich die Beiwerte zur Berücksichtigung der Kraftexzentrizität leicht. Die seitliche Betonausbruchfestigkeit wird in IDEA StatiCa Connection für jeden Anker einzeln nachgewiesen, während sie in der Handrechnung als Gruppe nachgewiesen werden kann, um eine etwas höhere Tragfähigkeit zu erzielen. Aus diesen Gründen weichen einige Einzeltragfähigkeiten geringfügig voneinander ab, jedoch nur um wenige Prozent. Die abschließende Ausnutzung – Interaktion von Zug- und Querkräften – ist nahezu identisch: 106,2 % in der Handrechnung und 107,7 % in IDEA StatiCa.