Die Analyse erreicht nicht 100%

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Wenn die Berechnung nicht vollständig abgeschlossen ist und die Analyse nicht 100% erreicht, kann dies mehrere Gründe haben.

Bis zum Grenzwert rechnen

In den Normeinstellungen gibt es eine Option zum Aktivieren der Funktion Bis zum Grenzwert rechnen. Wenn dies aktiviert ist, wird die Analyse angehalten, wenn die Kapazität eines Teils der Verbindung (z.B. einer Platte, einer Schweißnaht usw.) erreicht ist.

Wenn die Verbindung überlastet ist, können die Hohlprofile an Stabilität verlieren, was zu einer Unterbrechung der Analyse bei dem aktuellen Prozentsatz der aufgebrachten Lasten (< 100%) führt.

Zu komplexer Anschluss

Wenn das Anschlussmodell sehr komplex ist, reicht die Standardkapazität der Finite-Elemente-Berechnung möglicherweise nicht aus, sodass die Analyse 0% erreicht. In einem solchen Fall kann die Berechnungskapazität angepasst werden, damit die Analyse durchgeführt werden kann.

Erhöhen Sie in den Normeinstellungen die Werte der Anzahl der Analyse-Iterationen vom Standardwert 25 auf einen höheren Wert (z. B. 50) und die Anzahl der abweichenden Iterationen vom Standardwert 3 auf einen höheren Wert (z.B. 5). Dies erhöht die Rechenkapazität, verlängert aber auch die Berechnung.

Geometrische Nichtlinearität (GMNA)

Die GMNA bedeutet eine erweiterte geometrisch nichtlineare Analyse, die genauere Ergebnisse für Modelle liefert, hauptsächlich mit Hohlprofilen. Der GMNA-Solver wird nur verwendet, wenn das gelagerte Bauteil einen Hohlprofil hat. Die GMNA-Analyse kann in den Normeinstellungen ein- und ausgeschaltet werden.

Wenn die Verbindung überlastet ist, können die Hohlprofile an Stabilität verlieren, was zu einer Unterbrechung der Analyse bei dem aktuellen Prozentsatz der angewendeten Lasten (<100%) führt.

Durch Deaktivieren der GMNA in den Normeinstellungen wird die Analyse mit 100% abgeschlossen, wobei das Versagen des Hohlprofils und anderer Teile der Verbindungen ausgegeben und dargestellt wird.

Instabiles Analysemodell (Reibung)

Das CBFEM-Modell in IDEA StatiCa kann die Reibung zwischen Platten nicht direkt berechnen und überprüfen, wenn eine Verbindung, basierend auf Reibung und vorgespannten Schrauben, wie z.B. Klemmverbindung, modelliert wird.

Bei einer solchen Verbindung, bei der nur eine Zug-/Druckkraft aufgebracht und über einen Kontakt übertragen wird (nur Druck), wird eine kleine abstützende Scherkraft erzeugt. Da die Reibung nicht berücksichtigt wird und somit die Scherkraft nicht übertragen wird, kann das Modell nicht berechnet werden.

In einem solchen Fall ist es notwendig, eine "Nutz" -Schweißnaht hinzuzufügen, um mit der geringen Scherkraft fertig zu werden. Hierzu kann eine teilweise Schweißnaht mit Abstand verwendet werden. Die Analyse kann dann durchgeführt werden, während der Einfluss der "Nutz" -Schweißnaht auf das Modellverhalten vernachlässigbar ist.

Zuschnitt von Hohlprofilen

Wenn die Operation Zuschnitt und seine Schnittart Gehrungsschnitt zum Schneiden und Verschweißen von Bauteilen mit Kreishohlprofilen verwendet wird, wird die Analyse manchmal nicht durchgeführt, was zu einer Analyse von 0% führt.

Dies ist auf die Ausrichtung der 1D-Elemente der verbundenen Bauteile zurückzuführen. Bei unterschiedlichen Winkeln oder Größen kann die Operation möglicherweise nicht die für die Analyse erforderliche Stumpfnaht erzeugen.

Ändern Sie in einem solchen Fall den Wert von α - Rotation für eines der verbundenen Bauteile, sodass die Elemente zueinander ausgerichtet sind und die Stumpfnaht erstellt wird. Die Stumpfnaht wird durch eine gelbe Linie dargestellt, die sichtbar ist, wenn das 3D-Modell in die Transparentansicht umgeschaltet wird.

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