Diskontinuitätsbereiche im Brückenbau – Teil 1: Einspannungsbereich bei integralen Betonbrücken
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2026-02-10T10:00:00.0000000Z(in Ihrer Ortszeit, 24-Stunden-Format)
Webinar Datum:
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Warum der Einspannungsbereich kritisch ist
Lastabtrag, Zwängungen, Zwangsmomente – wo die Probleme wirklich entstehen.
Diskontinuitätsbereiche (D-Regionen) verstehen
Was dort statisch passiert und warum einfache Balkentheorie hier versagt.
Fachwerkmodelle: Möglichkeiten und Grenzen
Welche Modelle es gibt – und welches in der Praxis belastbare Ergebnisse liefert.
GZT vs. GZG im Einspannungsbereich
Tragfähigkeit, Rissbildung und Gebrauchstauglichkeit korrekt abbilden.
Nichtlineare FE-Modellierung mit IDEA StatiCa Detail 2D
Wie der Einspannungsbereich realistisch modelliert und wirtschaftlich bemessen wird.
Praxisbeispiel einer geprüften Integralbrücke
Vom Fachwerk zum FE-Modell – so kommt man zu einer robusten und baubaren Lösung.
Sprecher
IDEA StatiCa Deutschland
IDEA StatiCa Deutschland
Die Einleitung der einwirkenden Kräfte in den Anschlussbereich erzeugt einen komplexen Spannungszustand, der nur durch ein sorgfältig gewähltes und fachlich fundiertes Fachwerkmodell zuverlässig beschrieben werden kann. Dabei stellen sich insbesondere zwei zentrale Fragen:
- Es stehen unterschiedliche Fachwerkmodelle mit jeweils variierender Geometrie zur Verfügung. Doch welches dieser Modelle liefert wirklich belastbare und realitätsnahe Ergebnisse?
- Das klassische Konzept zur Erfassung eines Diskontinuitätsbereichs mittels Fachwerkmodellen ist primär für den Grenzzustand der Tragfähigkeit ausgelegt. Wie jedoch lassen sich der Gebrauchstauglichkeitszustand und insbesondere die Rissbildung präzise abbilden?
Im Teil 1 zeigen wir, wie ein geeignetes Fachwerkmodell entwickelt und dieser sensible Bereich mithilfe eines nichtlinearen FE-Modells und der zugehörigen Software zielführend bemessen wird. Wir beleuchten die jeweiligen Stärken und Grenzen von Fachwerkmodellen im Vergleich zur FE-Methode und geben praxisnahe Hinweise zur optimalen Anwendung. Anhand eines realen, erfolgreich geprüften Brückenbauprojekts demonstrieren wir mit Detail 2D, wie sich eine wirtschaftliche, robuste und baubar optimierte Lösung erarbeiten lässt.
Im Teil 2 werden wir uns einem weiteren hochaktuellen Thema widmen: den integralen Verbundbrücken. Im Fokus stehen die Verankerung von Stahlträgern im Beton sowie die präzise Modellierung mit Volumenelementen anhand von Detail 3D.
Wer im Brückenbau vorne bleiben möchte, sollte dieses Webinar keinesfalls verpassen.