Normnachweis des Betonblocks nach kanadischen Normen
Der Beton unterhalb der Fußplatte wird durch einen Winkler-Bettungsansatz mit gleichmäßiger Steifigkeit simuliert, der die Kontaktspannungen liefert. Die mittlere Spannung in der mit der Fußplatte in Kontakt stehenden Aufstandsfläche wird für den Drucknachweis verwendet.
Beton unter Druck
Die Bemessungs-Tragfähigkeit des Betons unter Druck wird gemäß S16-14 – 25.3.1 und CSA A23.3 – 10.8 bestimmt. Wenn die Aufstandsfläche des Betons größer als die Fußplatte ist, wird die Bemessungs-Tragfähigkeit wie folgt definiert:
\[ f_{p,(max)} = 0.85 \phi_c f'_c \sqrt{\frac{A_2}{A_1}} \le 1.7 \phi_c f'_c \]
wobei:
- ϕc=0.65 – Widerstandsbeiwert für Beton
- f'c – Betondruckfestigkeit
- A1 – Fußplattenfläche in Kontakt mit der Betonoberfläche (obere Fläche des Kegelstumpfs)
- A2 – Aufstandsfläche des Betons (geometrisch ähnliche untere Fläche des Kegelstumpfs mit einer Neigung von 1 vertikal zu 2 horizontal)
Die Bewertung des Betons unter Auflast erfolgt wie folgt:
σ ≤ fp(max)
wobei:
- σ – mittlere Druckspannung unter der Fußplatte
Übertragung von Querkräften
Querkräfte können über eine der folgenden Optionen übertragen werden:
- Schubknagge,
- Reibung,
- Ankerschrauben.
Schubknagge
Es wird davon ausgegangen, dass Querkräfte ausschließlich über die Schubknagge übertragen werden. Der Betondrucknachweis wird in der Software nicht geprüft und sollte vom Anwender anderweitig nachgewiesen werden. Schubknagge und Schweißnähte werden mittels FEM und Schweißnahtkomponenten nachgewiesen.
Reibung
Bei einer Druckkraft können Querkräfte über Reibung zwischen einem Betonuntergrund und einer Fußplatte übertragen werden. Der Reibungskoeffizient ist in den Normeinstellungen editierbar.
Ankerschrauben
Wenn die Querkraft ausschließlich über Ankerschrauben übertragen wird, wird die auf jeden Anker wirkende Querkraft mittels FEA bestimmt, und die Ankerschrauben werden gemäß ACI 318-14 nachgewiesen, wie in den folgenden Kapiteln beschrieben.