Bemessungskonzept nach indischer Norm

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Das Ziel des Bemessungskonzepts ist es, sicherzustellen, dass ein Gebäude ein kontrolliertes duktiles Verhalten zeigt, um einen Einsturz bei einem Bemessungserdbeben zu vermeiden.

Es wird erwartet, dass ein plastisches Gelenk im dissipativen Bauteil entsteht, und alle nicht-dissipativen Bauteile der Verbindung müssen in der Lage sein, die infolge des Fließens im dissipativen Bauteil auftretenden Kräfte sicher zu übertragen. Das dissipative Bauteil ist in der Regel ein Träger in einem Momentenrahmen. Der Sicherheitsbeiwert wird für dissipative Bauteile nicht verwendet:

Dem dissipativen Bauteil werden zwei Faktoren zugewiesen:

  • \(\gamma_{ov}\) – Überfestigkeitsfaktor – IS 800, Cl. 12; der empfohlene Wert ist \(\gamma_{ov} = 1.2\); editierbar in Materialien
  • \(\gamma_{sh}\) – Verfestigungsfaktor; der empfohlene Wert ist \(\gamma_{sh} = 1.0\); editierbar in der Operation
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Die erhöhte Tragfähigkeit des dissipativen Bauteils ermöglicht die Eingabe von Lasten, die das plastische Gelenk im dissipativen Bauteil entstehen lassen. Im Fall eines Momentenrahmens mit dem Träger als dissipativem Bauteil sollte der Träger mit \(M_{y,Ed} = \gamma_{ov} \gamma_{sh} f_y W_{pl,y}\) und der entsprechenden Querkraft \(V_{z,Ed} = -2 M_{y,Ed} / L_h\) belastet werden, wobei:

  • \(f_y\) – charakteristische Streckgrenze
  • \(W_{pl,y}\) – plastisches Widerstandsmoment
  • \(L_h\) – Abstand zwischen den plastischen Gelenken am Träger

Im Fall einer unsymmetrischen Verbindung sollte der Träger sowohl mit positiven als auch mit negativen Biegemomenten und den entsprechenden Querkräften belastet werden.

Die Bleche dissipativer Bauteile werden vom Normnachweis ausgeschlossen.

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