Modellierungsoptionen – Negativvolumen, Schnittebene und Schnitt, Bezogen auf Mittelpunkt
Komplexe Formen der Verankerung
Zusätzliche Modellierungsoperationen ermöglichen die Erstellung komplexerer Formen und erweitern die Anwendungsmöglichkeiten, einschließlich Sockeln, nicht-rechteckigen Ankerblöcken, Fundamentstreifenerweiterungen und Verankerungen in der Nähe von Öffnungen. Wir bewegen uns daher auf eine allgemeinere Nutzung der Anwendung zu. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Anwendung nur für die Verankerungsfälle geeignet ist, für die sie verifiziert wurde.
Weitere Entwicklungen und Verifizierungen sind erforderlich, um Durchstanzen und andere komplexere und allgemeinere Fälle zu bewerten. Diese Fälle werden in den Versionen 25.0 und 25.1 nicht unterstützt.
Hinweis: Bei Flächenauflagerung tritt das Versagen stets im Verankerungsbereich auf, und Durchstanzen spielt keine Rolle. Nur bei Böden mit geringer Steifigkeit kann Durchstanzen auftreten, ebenso bei Pfahlkopfplatten. Für diese Situationen ist die Software noch nicht für einen solchen Einsatz geeignet.
Die Schnittoperation
Die grundlegende Operation zur Anpassung der Blockform ist die Schnittoperation. Der Schnitt kann anhand eines Negativvolumens oder einer Schnittebene erfolgen; diese sind über die Schaltfläche „Modellentität" zugänglich.
- Die Schnittoperation wird auf das Negativvolumen oder die Schnittebene angewendet, um den Ausgangsblock mithilfe der Operation anzupassen.
- Eine Schnittebene funktioniert auf ähnliche Weise. Wie in der folgenden Abbildung dargestellt, erzeugt jeder Schnitt neue Kanten und Flächen, die als Referenzen für die Platzierung von Bewehrung dienen können.
- Nach der ersten Schnittoperation kann die Bewehrung auf die ursprünglichen oder neu erstellten Flächen und Kanten referenziert werden. Dies wird über eine neue Einstellung im Eigenschaftsraster gesteuert.
Veröffentlicht in IDEA StatiCa Version 25.0.
Anker an die Fußplatte gebunden und auf den Mittelpunkt referenziert
Mit dem Referenzierungssystem in Detail 3D können Benutzer Modellentitäten – wie Fußplatten, Anker, Auflager und Lasten – relativ zum Mittelpunkt ihrer übergeordneten Entität positionieren, anstatt nur von einer Kante aus. Das bedeutet, dass Anker direkt in Bezug auf die Fußplatte platziert werden können und alle verbundenen Komponenten sich automatisch anpassen, wenn sich die Geometrie ändert. Die Option „Bezogen auf: Kante / Mittelpunkt" im Eigenschaftsraster macht die Modellierung schneller, intuitiver und gewährleistet eine konsistente Ausrichtung ohne manuelle Neupositionierung.
Die folgenden Entitäten unterstützen die Referenzierung auf den Mittelpunkt:
- Fußplatte (Bezogen auf den Mittelpunkt der Vollkörperfläche)
- Auflager, definiert durch Polylinie (Bezogen auf den Mittelpunkt der Vollkörperfläche)
- Punktlast (nur für einbetonierte Platte)
- Flächenlast, definiert durch Polylinie (Bezogen auf den Mittelpunkt der Vollkörperfläche)
- Einzelanker (Bezogen auf den Mittelpunkt der Vollkörperfläche oder Fußplatte)
Veröffentlicht in IDEA StatiCa Version 25.1.